Psychiatrische Gutachten sehr ungenau

  • Dies stellte das Max-Planck-Instituts für Psychiatrie fest. Wörtlich stellten die Spezialisten des Instituts fest: „Behandlungen psychischer Störungen folgen bisher meist dem Schema, dass bei gleicher Diagnose und gleichen Symptomen verschiedene Patienten gleich behandelt werden. Ein internationales Forscherteam, unter Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, legt mit einer neuen Studie den Schluss nahe, dass dieses Konzept überdacht werden muss.“
    Wenn das nun eines der renommiertesten Institute Deutschland dies so feststellt darf man sich doch fragen, weshalb Deutschlandweit alle forensischen Patienten über einen Kamm geschert werden und mit nahezu der gleichen Diagnose per Gutachten in die Forensik eingewiesen werden.
    Auch stellen die Forscher einen deutlichen Unterschied bei der Behandlung der Patienten bezüglich Ihrer Genetik fest.
    Wie kann das sein? Nahezu alle Patienten werden mir der gleichen Diagnose in die Forensische Psychiatrie eingewiesen. Schizophrenie Nahezu alle bekommen die gleichen Medikamente – Neuroleptika.
    Und bei keinem einzigen wird auf die Individuelle Veranlagung eingegangen.

    Wenn sich jemand ein Bein bricht, lässt sich das anhand eines simplen Röntgenbildes beweisen. Es gibt aber weltweit keinen Psychiater der seine psychiatrische Diagnose beweisen könnte. Der Begriff „Kaffeesatzleserei“ trifft es meines Erachtens am besten.
    Grundsätzlich gilt, psychische Andersartigkeit oder gar Geisteskrankheit sind nicht beweisbar. Schon gar nicht mit den von den Psychiatern selbst geschaffenen ICD Parametern. Hier sollte nur eine Möglichkeit geschaffen werden um die Bevölkerung an der Nase herumzuführen.
    Eines ist sicher würden einem forensischen Psychiater wie Herrn Dr. Müller Isberner von der Forensischen Psychiatrie in Haina 10 Probanten vorgeführt und er müsste den einzigen mit einer Schizophrenie herausfinden, er wüsste sich ganz sicher zu helfen. Er würden alle 10 mit der gleichen Diagnose auf unbegrenzte Zeit in der Forensik verschwinden lassen.

  • Heilung ist kein Therapieziel in der Forensik

    Wenn Heilung in der Forensischen Psychiatrie kein primäres Therapieziel ist, wieso wird diese dann nicht einfach als Gefängnis geführt? Wozu braucht man einen Arzt, wenn Heilung weder gewollt noch angestrebt wird.
    Die an­geb­lich „psy­chisch kran­ken“ Straf­tä­te­r/innen wer­den so lange vor­geb­lich „the­ra­piert“ und ver­wahrt, bis sie von den psych­ia­tri­schen Gut­ach­te­r/in­nen als nicht mehr „ge­fähr­lich“ ein­ge­stuft wer­den. Dies dient an­geb­lich nicht der Be­stra­fung, da die Ver­ur­teil­ten In­sas­sen ja an­geb­lich gar nicht schuld­fä­hig sind.
    Nach § 63 verurteilte Menschen sitzen also schuldlos in einem Gefängnis in dem man Ihnen einen auf mehreren Säulen aufgebauten Therapieplan aufzwingt.
    1. Psychopharmaka
    Die Gaben von Psychopharmaka gehören in der Forensischen Psychiatrie zum Alltag, da nahezu alle Insassen hier die gleicht Diagnose für Ihre Schuldunfähigkeit bekommen haben! (paranoide Schizophrenie) bekommen auch alle nahezu die gleichen Medikamente.
    2. Psychotherapie
    Hier können die Insassen über die Probleme sprechen, die Sie ohne die Gaben der Psychopharmaka wahrscheinlich nie gehabt hätten.
    3. Die Arbeitstherapie
    Hier kann man dann für 1 € die Stunde beweisen, daß man noch Lebenskompatibel ist. In Wirklichkeit wird die Arbeitsleistung hier unglaublich ausgenutzt.

    Nichts aber auch gar nichts hat auch nur den geringsten Nutzen im Bezug auf eventuell vorhandene Probleme. Im Gegenteil die Ärzte benutzen hier erlangte Informationen gnadenlos gegen die Insassen. Wenn z. B. ein Insasse in der Gesprächstherapie sich offenbart und glaubt hier würde Ihm geholfen, kann es ihm bei seiner nächsten Anhörung passieren, daß ihm dieses offenbarte Problem als so große psychische Störung ausgelegt wird, daß eine Entlassung in die Freiheit unmöglich ist.

    Es wäre also westenlich ehrlicher würde man ganz einfach ein paar Aufseher hier Dienst tun lassen, dann entstände wenigstens nicht der Eindruck die Insassen würden sich in einem Krankenhaus, in der Hand von Ärzten befinden.

  • Zwangsmeditamentierung in der Forensik

    Seit April 2011 dürfen lt. einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes Gefangene in der Forensik nicht mehr zwangsmedikamentiert werden. Der Ärztliche Direktor der Forensik in Haina Dr. Rüdiger Müller Isberner würde gerne wieder zwangsmedikamentieren und sagt in einem Interview mit der Waldeckischen Landeszeitung:
    Das Urteil hat dazu geführt, dass psychisch kranke Straftäter in den forensischen Kliniken ohne eine klare gesetzliche Grundlage nicht mehr zwangsbehandelt werden dürfen. Auch aggressive Patienten, die Mitarbeiter oder Mitpatienten anzugreifen drohen, dürfen gegen ihren Willen keine Medikamente erhalten.
    Ein weiteres Problem beschäftigt die Mitarbeiter in den Forensiken in Haina, Gießen, Riedstadt und Eltville. Bisher galt: Wer nicht therapiert war, musste in Behandlung bleiben; auch dann, wenn die Zeit in der Forensik das übliche Strafmaß bei voller Schuldfähigkeit weit überschritt. Das ist nun anders: Die forensischen Kliniken müssen in einigen Fällen Patienten aus „Gründen der Verhältnismäßigkeit“ entlassen – und zwar unabhängig davon, wie die Kriminalprognose aussieht.

    Im Klartext heißt dies wohl. Dr. Rüdiger Müller-Isberner möchte selbst entscheiden wann ein Patient entlassen werden kann und wann nicht. Daß nur ein ganz geringer Prozentsatz der in der Forensik eingesprerrten wirklich „gefährlich“ ist verschweigt Herr Dr. Rüdiger Müller-Isberner.
    Hätte er es nämlich wirlich in der Mehrzahl mit gewaltbereiten Insassen zu tun, könnte die Forensische Psychiatrie gar nicht so betrieben werden wie er es hier tut.
    Auch das Thema Zwangsmedikation hat er doch entgegen den im Zeitungsinterview geäußerten Bedenken längst gelöst. Wer keine Medikamente nimmt, wird nicht gestuft. D. h. er kann in dem Praktizierten Stufensystem nicht nach oben klettern und bleibt auf eine Stufe die im keine Lockerungen bringt.
    Wer also jemals wieder hier herauskommen will ist alsio gezwungen Medikamente zu vnehmen. Scheinbar will Herr Dr. Rüdiger Müller-Isberner die Öffentlichkeit für dumm verkaufen und verschweigt wie die Realität in den Forensischen Psychiatrien der VITOS Kliniken aussieht. Zwangsmedikation ist die Regel! und nicht die Ausnahme!

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