Ist die forensische Psychiatrie ist verrückt geworden – oder war sie es schon immer?

Die Menschen, die im Massregelvollzug untergebracht werden sind alle Schuld unfähig. D. h. sie können aufgrund ihrer psychischen oder Suchterkrankung das Unrecht ihrer Straftat nicht einsehen.

Video Teil 1.

Laut Landeswohlfahrtsverband (in Hessen Träger des Massregelvollzugs) ist …der Maßregelvollzug nicht Strafvollzug und ist nicht Sicherungsverwahrung. Maßregelvollzug leistet die fachgerechte Behandlung und sichere Unterbringung von Straftätern. Diese Täter werden von Gerichten als nicht oder vermindert schuldfähig in forensisch-psychiatrische Kliniken eingewiesen – im Unterschied zu schuldfähigen, für ihre Tat voll verantwortlichen Rechtsbrechern, die in Justizvollzugsanstalten kommen…

Obwohl es im Massregelvollzug nur einen minimalen Prozentsatz von Menschen mit schwerkriminellen Anlasstaten gibt, kommt Ihre gerichtliche Einweisung einer schleichenden Hinrichtung. Die von den Protagonisten der Forensik immer wieder genannten Aufträge der „Besserung und Sicherung“ werden derart hingebungsvoll ausgeführt, dass sie einer langsamen Exekution gleichkommen.

Niemand der hier 5 Jahre und mehr „behandelt“ wurde verlässt die Einrichtung als gesunder oder gar geheilter Mensch! O-Ton Dr. Rüdiger Müller-Isberner: „ Heilung ist kein Therapieziel in der Forensik“! Die forensische Psychiatrie richtet eindeutig mehr Schaden als Nutzen an. Die Forensiken sind eine Art Psychopharmaka Gemischtwarenladen in dem es außer Pillen keine anderen Therapien gibt! Profitcenter Psychiatrie – Big Pharma hat sie alle in der Tasche. Der Nutzen der inflationär eingesetzten Pillen wird jedoch immer nur von den handelnden Psychiatern selber bestätigt. Das ist ungefähr genauso als würde man Marlboro die Gefährlichkeit des Rauchens beurteilen lassen.

Die Lizenz zum Geldverdienen wurde den Forensikern schon vor langer Zeit von den Richtern blanko ausgestellt. Die hohen Staatsdiener in den schwarzen Roben kümmert es wenig, dass kaum einer die Forensik in einer halbwegs akzeptablen Zeit verlässt und überhaupt nicht welch einem desaströsen Zustand! Die Rechtsprechung bezüglich schuldunfähiger Straftäter hat sich verselbstständigt. Reflexartig werden auch schon bei vergleichsweise leichten Straftaten die Unterbringung nach § 63 angeordnet. Entlastende oder gar schuldmindernde Umstände werden von den Richtern nicht berücksichtigt. Erst kürzlich lehnte der Vorsitzende Richter der Stafvollstreckungskammer Wolf einen Gutachter mit den Worten ab: „… der ist mir zu Verteidiger freundlich“!

Vermutlich haben die Ärzte aus Haina dem hohen Richter das Hirn schon derart verbogen, dass er bei solchen Aussagen keinerlei Zurückhaltung oder gar Objektivität zeigt und ganz offen die Haltung seiner Strafvollstreckungskammer zu Patienten im Massregelvollzug äußert.

Niemand will etwas am Status Quo im hessischen Massregelvollzug ändern. Nicht die Richter, auch nicht die Politiker und am wenigsten die privaten Forensiken. Big Pharma hat sie alle längst im Sack. Wie sagte Horst Seehofer dereinst als Gesundheitsminister: „Ich hatte gegen die Pharmaindustrie keine Chance“!

 

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Dr. Rüdiger Müller-Isberner: Wer aufmuckt – wird isoliert!

Dass in Deutschland gefoltert wird ist ein so unerhörter Umstand, dass man mir nicht glauben wird wenn ich dies heute hier schreibe. Eine der schlimmsten Foltermethoden ist die so genannte weiße Folter auch saubere Folter genannt.

Ein Patient der Forensik Haina hat sich an mich gewendet und mir geschrieben, dass er nun schon 4 Jahre untergebracht ist. Jahr für Jahr wird die Fortdauer der Unterbringung beschlossen. Gegen seine weitere Unterbringung hat er Beschwerde eingelegt. Nach dieser Beschwerde wurde er massiv unter Druck gesetzt. Sein zuständiger Psychologe drohte ihm, wenn er die Beschwerde nicht zurücknimmt hätte dies für ihn gravierende Auswirkungen.

Acht Tage später wurde er unter Vorbringung Fadenscheiniger Gründe (sein Zustand hätte sich verschlechtert)auf eine höher gesicherte Station verlegt. Dort wurde er für 23 Stunden am Tag isoliert und hatte nur eine Stunde Hofgang. Nach 3 Wochen hat er seine Beschwerde zurückgezogen, in der Hoffnung man würde ihn wieder auf seine alte Station zurück verlegen. Stattdessen wurde er in eine andere VITOS Klinik auf eine hochgesicherte Station verlegt. Für ihn bedeutet dies: Alles auf Anfang. Dieses ständige verlegen, gewähren und aussetzen der Stufen gehört zur psychologischen Kriegsführung des Dr. Rüdiger Müller Isberner. Jeder Patient kann davon ein Lied singen. Angst ist hier die der ständige Begleiter. Müller Isberners weiße Folter arbeitet nicht mit physischer Gewaltanwendung, die sichtbare Spuren hinterlässt, sondern mit Mitteln, die in erster Linie Wirkung auf die Psyche des Opfers haben.

So werden auch die härtesten Menschen schließlich zu seelischen Wracks gemacht die Taten gestehen die sie nicht begangen haben und die krankheitseinsichtig sind in Krankheiten die sie nie gehabt haben.

Wer einmal isoliert oder fixiert war wird nicht mehr derselbe sein. Durch die Anwendung dieser Folter treten bei nahezu allen Insassen der Forensik Krankheitssymptome auf, die die „Ärzte“ dann behandeln können.

Es braucht also Phantasie. Die Richter brauchen Phantasie um die Gründe zu erfinden die dann zur Fortdauer der Unterbringung führen. Die „Ärzte“ brauchen Phantasie um durch Folter, Medikation und Isolation Symptome zu erzeugen, die dann gewinnbringend medikamentiert werden können.

Die massive Verletzung der psychischen Gesundheit werden von den Täterärzten in Haina willentlich in Kauf genommen. Nicht selten ist Suizid die Folge dieser Folter.

Warum nur schauen wir nicht hin? Warum will niemand die Wahrheit wissen? Warum nur machen Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte da mit, obwohl sie genau wissen was in Haina und auch in anderen Forensiken abläuft?   W A R U M ?

Ganz einfach – die ganze Region, die Ärzte wie Dr. Rüdiger Müller-Isberner, Dr. Eusterschulte und alle anderen Angestellten Pfleger und deren Angehörige brauchen die forensische Psychiatrie! Sie sichert den Wohlstand in einer Region in der es ohne sie nur eine wunderschöne Natur, Ruhe und Beschaulichkeit gäbe.

Folter

Forensik – teuer und erfolglos!

Der Maßregelvollzug in Deutschland ist die mit Abstand teuerste Unterbringungsform die wir im deutschen Recht kennen. Lt. eines geheimen Dossiers des hessischen Sozialministeriums werden in der Forensik pro Patient und Monat ca. 12.000 Euro ausgegeben. Der Auftrag der Besserung und Sicherung jedoch so mangelhaft ausgeführt, dass von einer Heilung bzw. Besserung der einsitzenden Patienten nicht die Rede sein kann. „Wer einmal hier einsaß, findet den Weg zurück in ein normales Leben nicht mehr. Dies liegt auch daran, dass die forensische Psychiatrie in Hessen keinen gehen lässt und wenn, dann nur in eine betreute Nachsorgeeinrichtung …“

Weiter wird ausgeführt: „bei explodierenden Kosten, steigenden Einweisungen und sinkenden Entlassungen steht den Land Hessen eine gewaltige Ausgabensteigerung bevor …“

…“die Absurdität lasst sich an einem einfachen Bespiel festmachen. Für jeden hessischen Massregelvollzugsinsassen könnte das Land Hessen nahezu 3 hauptberuflich tätige Betreuer einstellen, die sich dann um einen einzigen Patienten kümmern könnten.“

Die Wurzel allen Übels sind die gerichtlich bestellten psychiatrischen Gutachter die nahezu immer die gerichtliche Unterbringung fordern.

Laut Untersuchungen sind psychiatrische Fehldiagnosen ein tiefsitzendes Problem im Psychiatrischen Zweig – was auch Tests immer wieder beweisen . “Kaum ein Bereich ist so anfällig für Fehldiagnosen wie die Psychiatrie – es fehlt jede Form von Kontrollmöglichkeit.“

Der “Schizophrenie-Spezialist“ Gaebel hält Fehldiagnosen für ein tiefsitzendes Problem in der Psychiatrie: “Einen Knochenbruch erkennt man auf einem Rontgenbild und Diabetes am Blutzuckerspiegel”, sagt Gaebel. Psychische Störungen nicht.” Herr Geabel scheint Herrn Dr. Rüdiger Müller-Isberner nicht zu kennen. Dieser hat sich doch in einem Interview mit der FAZ ausdrücklich als „Übermensch“ zu erkennen gegeben, der genau das kann:

Müller-Isberner: „Um ein gebrochenes Bein zu diagnostizieren, reicht doch auch das Röntgenbild!“

Ende der 60er-Jahre bis in die 70er steigerte sich das Misstrauen in puncto ‘Zuverlassigkeit psychiatrischer Diagnosen’ so sehr, dass einige Fachleute forderten, auf feste Diagnosen ganz zu verzichten. Zu ihnen gehorte David Rosenhan, Professor fur Psychologie in Stanford. Das nach ihm benannte Rosenhan-Experiment gilt bis heute als Warnung.

Zwischen 1968 und 1972 hatten Rosenhan und sieben gesunde Studenten sich in psychiatrischen Kliniken vorgestellt, wo sie behaupteten, Stimmen gehört zu haben. Obwohl die acht sich in der Klinik völlig normal benahmen, fiel keiner als Simulant auf; alle wurden erst nach drei bis acht Wochen mit der Diagnose “abgeklungene Schizophrenie” entlassen. Die Rate der Fehldiagnosen: 100 Prozent.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychiatrie-der-verirrte-blick-in-die-seele-1.913350

Trifft der forensische Gutachter Dr. Müller-Isberner in einem Prozess auf einen Menschen, der vorgibt Gott habe im den Auftrag erteilt er solle alle Menschen, die Unrecht tun darauf hinweisen und diese Menschen auf den „Rechten Weg“ zurückführen so liefert die religiöse Ausrichtung des Menschen dem psychiatrischen Gutachter die Steilvorlage für seine Diagnose – Denn an Gott glauben, nach der Bibel leben, Gutes tun sind alles Dinge die Psychiater auch ohne eine kriminelle Tat sofort ICD mäßig festzurren können.

Peter Gotzsche stellte in einem Vortrag auf

(http://www.meinungsverbrechen.de/peter-gotzsche-vortrag-zu-uebermedikalisierung-und-ueberdosierung/ )

fest: … dass Psychiater sehr oft im Zeugenstand lügen und die Richter scheinbar keine andere Wahl hätten als Ihnen zu folgen. Es schein also mit der moralischen Integrität der forensischen Gutachter wie Prof. Kröber (Mollath) Dr. Leipziger (Mollath) und Dr. Rüdiger Müller-Isberner nicht weit her zu sein – vermutlich sind sie menschlich gesehen weitaus schlechter als die von ihnen begutachteten.

Es ist also wie immer alles eine Frage des Geldes. Dies weiß das hessische Sozialministerium genauso gut wie der Vitos Konzern Angestellte Dr. Rüdiger Müller-Isberner. Patienten sind das Schmiermittel im Getriebe der forensischen Psychiatrie und bei 100 Millionen muss man ständig für Nachschub sorgen.