Forensik – teuer und erfolglos!

Der Maßregelvollzug in Deutschland ist die mit Abstand teuerste Unterbringungsform die wir im deutschen Recht kennen. Lt. eines geheimen Dossiers des hessischen Sozialministeriums werden in der Forensik pro Patient und Monat ca. 12.000 Euro ausgegeben. Der Auftrag der Besserung und Sicherung jedoch so mangelhaft ausgeführt, dass von einer Heilung bzw. Besserung der einsitzenden Patienten nicht die Rede sein kann. „Wer einmal hier einsaß, findet den Weg zurück in ein normales Leben nicht mehr. Dies liegt auch daran, dass die forensische Psychiatrie in Hessen keinen gehen lässt und wenn, dann nur in eine betreute Nachsorgeeinrichtung …“

Weiter wird ausgeführt: „bei explodierenden Kosten, steigenden Einweisungen und sinkenden Entlassungen steht den Land Hessen eine gewaltige Ausgabensteigerung bevor …“

…“die Absurdität lasst sich an einem einfachen Bespiel festmachen. Für jeden hessischen Massregelvollzugsinsassen könnte das Land Hessen nahezu 3 hauptberuflich tätige Betreuer einstellen, die sich dann um einen einzigen Patienten kümmern könnten.“

Die Wurzel allen Übels sind die gerichtlich bestellten psychiatrischen Gutachter die nahezu immer die gerichtliche Unterbringung fordern.

Laut Untersuchungen sind psychiatrische Fehldiagnosen ein tiefsitzendes Problem im Psychiatrischen Zweig – was auch Tests immer wieder beweisen . “Kaum ein Bereich ist so anfällig für Fehldiagnosen wie die Psychiatrie – es fehlt jede Form von Kontrollmöglichkeit.“

Der “Schizophrenie-Spezialist“ Gaebel hält Fehldiagnosen für ein tiefsitzendes Problem in der Psychiatrie: “Einen Knochenbruch erkennt man auf einem Rontgenbild und Diabetes am Blutzuckerspiegel”, sagt Gaebel. Psychische Störungen nicht.” Herr Geabel scheint Herrn Dr. Rüdiger Müller-Isberner nicht zu kennen. Dieser hat sich doch in einem Interview mit der FAZ ausdrücklich als „Übermensch“ zu erkennen gegeben, der genau das kann:

Müller-Isberner: „Um ein gebrochenes Bein zu diagnostizieren, reicht doch auch das Röntgenbild!“

Ende der 60er-Jahre bis in die 70er steigerte sich das Misstrauen in puncto ‘Zuverlassigkeit psychiatrischer Diagnosen’ so sehr, dass einige Fachleute forderten, auf feste Diagnosen ganz zu verzichten. Zu ihnen gehorte David Rosenhan, Professor fur Psychologie in Stanford. Das nach ihm benannte Rosenhan-Experiment gilt bis heute als Warnung.

Zwischen 1968 und 1972 hatten Rosenhan und sieben gesunde Studenten sich in psychiatrischen Kliniken vorgestellt, wo sie behaupteten, Stimmen gehört zu haben. Obwohl die acht sich in der Klinik völlig normal benahmen, fiel keiner als Simulant auf; alle wurden erst nach drei bis acht Wochen mit der Diagnose “abgeklungene Schizophrenie” entlassen. Die Rate der Fehldiagnosen: 100 Prozent.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychiatrie-der-verirrte-blick-in-die-seele-1.913350

Trifft der forensische Gutachter Dr. Müller-Isberner in einem Prozess auf einen Menschen, der vorgibt Gott habe im den Auftrag erteilt er solle alle Menschen, die Unrecht tun darauf hinweisen und diese Menschen auf den „Rechten Weg“ zurückführen so liefert die religiöse Ausrichtung des Menschen dem psychiatrischen Gutachter die Steilvorlage für seine Diagnose – Denn an Gott glauben, nach der Bibel leben, Gutes tun sind alles Dinge die Psychiater auch ohne eine kriminelle Tat sofort ICD mäßig festzurren können.

Peter Gotzsche stellte in einem Vortrag auf

(http://www.meinungsverbrechen.de/peter-gotzsche-vortrag-zu-uebermedikalisierung-und-ueberdosierung/ )

fest: … dass Psychiater sehr oft im Zeugenstand lügen und die Richter scheinbar keine andere Wahl hätten als Ihnen zu folgen. Es schein also mit der moralischen Integrität der forensischen Gutachter wie Prof. Kröber (Mollath) Dr. Leipziger (Mollath) und Dr. Rüdiger Müller-Isberner nicht weit her zu sein – vermutlich sind sie menschlich gesehen weitaus schlechter als die von ihnen begutachteten.

Es ist also wie immer alles eine Frage des Geldes. Dies weiß das hessische Sozialministerium genauso gut wie der Vitos Konzern Angestellte Dr. Rüdiger Müller-Isberner. Patienten sind das Schmiermittel im Getriebe der forensischen Psychiatrie und bei 100 Millionen muss man ständig für Nachschub sorgen.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Forensik – teuer und erfolglos!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s