Forensik – Folter im staatlichen Auftrag!

Am 24. November 1933, kurz nach der Veröffentlichung der Ermächtigungsgesetze im Reichsgesetzblatt, wurden mit dem Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher und über Maßregeln der Sicherung und Besserung die Maßregeln der Sicherung und Besserung in das Strafgesetzbuch eingeführt. Der § 63 StGB stellt die rechtliche Grundlage für eine der schlimmsten unter staatlicher Rechtssprechung begangenen Menschenrechtsverletzungen dar.

Psychisch Kranke werden ungleich härter Bestraft wie schuldfähige Straftäter!

Wie konnte es nur so weit kommen, dass sich deutsche Richter auf einen Naziparagrafen fußend zu willfährigen Handlanger einer Tötungsmaschinerie namens „Maßregelvollzug“ machen.

Mit besonderem Eifer tun sich hierbei die für die VITOS Standorte zuständigen Strafvollstreckungskammern hervor.

Legendär sind die Aussprüche des Vorsitzenden der Strafvollstreckungskammer Marburg Thomas Wolf: „Wir haben es hier mit Sprengstoff zu tun“. Es verbietet sich im Bezug auf „kranke“ Menschen, die nach der aktuellen Auslegung des Folterbegriffes der UN Menschenrechtskonvention g e f o l t e r t werden von Sprengstoff zu reden. Was sind da für Menschen am Werk in der Justiz? Maßregelvollzugspatienten haben de facto keine Chance auf Entlassung werden ohne zeitliches Limit eingesperrt und viel viel härter bestraft als „gesunde“ Straftäter.

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6 Gedanken zu “Forensik – Folter im staatlichen Auftrag!

  1. https://www.zwangspsychiatrie.de/2017/10/psychiatrie-alles-nur-hochstapler/
    Psychiatrie – alles nur Hochstapler!

    Veröffentlicht am 26. Oktober 2017 in Allgemein

    Wir freuen uns, die Nachricht weiterleiten zu können, dass nun schon zum zweiten Mal dieses Jahr ein Psychiatrie-Arzt als angeblicher „Hochstapler enttarnt“ wurde: Wie immer nur durch Zufall, wie immer nie durch fachliche Mängel, weil es die gar nicht geben kann, wo kein psychiatrisches Wissen existiert!
    Nach dem Schirmherren unserer Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener, Gert Postel und
    Alexandra Beek siehe hier, hat nun Henry T. in der elektroschockenden Ostfriesischen Ubbo-Emmius Klinik in Norden zum dritten Mal den Beweis angetreten, dass das vorgetäuschte psychiatrische „Wissen“ nur Wortgestöber ist. Er verdiente dabei 15 Monate lang monatlich 4300,- € brutto! Gestern der Bericht in der Bild-Zeitung und Focus online.

    Besonders pikant: diese perfekte „Ex-In“ Kariere von Henry T. vom behandelten „Psychisch Kranken“ zu einem Psychiater 😀
    Problemlos kann mal also Psychiater werden; vielleicht kann Henry T. noch mehr Arbeitslosen beibringen, wie man perfekt die dafür nötigen Dokumente herstellt?

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    2.Zwei weitere Landtage wollen ein Foltergesetz
    3.Interview mit Gert Postel im Focus
    4.FOCUS über neue Forschungen zur Geschichte der Psychiatrie
    5.Gustl Mollath News II

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  2. Das kommt an einigen Kliniken vor. Betrüger haben Geschick. Ich weiß nicht, ob man die Kliniken dafür verantwortlich machen kann. Aber freilich ist es eine Frechheit. Wenn man mal einen guten Psychiater erlebt hat, weiß man, dass da richtig viel Wissen dahinter steckt.

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  3. sie sind eben Halbgötter in weiß, die sich anmaßen, Straftaten eines Menschen vorherzusehen und ihn so ohne jeden Verdacht weiter festhalten können, weil … sie es sagen.

    Denn nichts ist schlimmer, als wenn Gutachter „Werner“ einen Menschen freilässt und der dann was schlimmes anstellt. Oder ein „Patient“ lässt sich einfach nicht begutachten, ein Patient lehnt Gespräche ab und hält die Ärzte für voreingenommen?! Ja dann kommt Mollath-Reloaded und selbst die Verwendung von Kernseife wird quasi als Legitimation von jeder Diagnose herangezogen.https://www.lawblog.de/index.php/archives/2015/05/26/faktisch-lebenslang/

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