Rückfallrisiko – ein Hauptgrund für die lebenslange Haft in der Forensik.

Die jährlichen Anhörungen im Maßregelvollzug stellen mit die schlimmste Form der Demütigung dar die den Menschen in der Forensik widerfährt. Denn hierbei verfasst die Forensik Einrichtung eine Stellungnahme die der Strafvollstreckungskammer bei der Anhörung als Anhaltspunkt dienen soll. Ist der Insasse noch gefährlich oder nicht!
Im Vitos Psychiatriekonzern des Dr. Rüdiger Müller-Isberner muss jede Stellungnahme sämtliche Hierarchien der Ärzteschaft durchlaufen.
Verfasst wird Sie vom „Casemanager“ dann müssen sie noch die Oberärztin die stellvertretende ärztliche Direktorin und zu guter letzt der ärztliche Direktor abnicken. Erst dann wird sie an die Strafvollstreckungskammer gegeben.
In 30 Jahren Klinikalltags hat Dr. Rüdiger Müller Isberner noch nie die Entlassung aus dem Maßregelvollzug bei den Anhörungen empfohlen. „Die Forensiken verteidigen Ihre Patienten mit Zähnen und Klauen“. (G. Steck-Bromme, Verteidigerin)
Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass als gefährlich eingestufte Straftäter rückfällig werden, deutlich geringer, als selbst psychiatrische Sachverständige vermuten. Das zeigt eine Studie der forensischen Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen zur nachträglichen Sicherungsverwahrung. Weniger als 30 Prozent der Straftäter, die Gutachter als gefährlich für die Allgemeinheit eingestuft hatten, begingen nach der Entlassung wieder eine schwere Straftat. (Quelle Weser Kurier)
Die obige Studie bezieht sich auf schwerer Delikte wie Mord oder Vergewaltigung. Da in der Forensik des Psychiatrie Konzerns Vitos jedoch zu 90 % Straftäter sitzen die Delikte wie „Überqueren eines Zebrastreifens mit Karnevalsmaske“ oder „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ einsitzen, müssen Dr. Rüdiger Müller-Isberners willige Mitarbeiter ganz schön viel Phantasie in ihre Berichte einfliesen lassen um die nötige Gefährlichkeit zu konstruieren.
Alle an diesem System beteiligte werden eines Tages, wenn die Menschheit erkannt hat, dass es ein schweres Verbrechen ist Menschen ohne Limit einzusperren, zur Rechenschaft gezogen!
Kein Name wird vergessen. Weder die der „Therapeuten“ noch die der „Pfleger“ oder der „Ärzte“!
Die Rechnung wird präsentiert werden wenn endlich die Gerechtigkeit Einzug hält und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Maßregelvollzug gesühnt werden.

4 Gedanken zu “Rückfallrisiko – ein Hauptgrund für die lebenslange Haft in der Forensik.

  1. Da wird von weltlicher Gerichtsbarkeit nichts gesühnt werden.

    Es kann vielleicht sein, dass welche von diesen Leuten im Alter als Haldol-Leiche im Altersheim vegetieren und von genervten Pflegekräften zusätzlich mies behandelt werden.

    Aber das passiert vielen anderen leider auch.

    Vor Gericht wird da nichts landen und schon gar nicht die Leute wegen Körperverletzung und/oder Freiheitsberaubung verurteilt werden.

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  2. … Wobei derweil bei Studien festgestellt wurde das sich die Mediziner die eine Entlassung verneinen dich zu 85% irren.

    Stimmt es das die deutsche Justiz etwa 650 Fehlurteile pro Tag produziert und

    Gehen wir von über 150 Jahre Versagen deutscher Politik aus dann

    Kann düse Welt durchaus auf dieses Deutschland verzichten.

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