Das Grauen hat einen Namen – VITOS Psychiatrie GmbH

Zwangsmaßnahmen gegen Bürger können nur vom Staat und seinen Organen beschlossen und durchgeführt werden; ihnen steht im Rahmen der Gesetze das so genannte Gewaltmonopol zu.

Eigenmächtiges zwangsweises Vorgehen ist rechtswidrig und kann die Straftatbestände der Nötigung (§ 240 StGB), der Freiheitsberaubung (§ 239 StGB), der Körperverletzung (§§ 223 StGB) erfüllen. Rechtmäßig ist das Vorgehen nur dann, wenn ein Rechtfertigungsgrund, vor allem eine Notstandssituation vorliegt. Diese erfordert, dass dem Betreuten eine akute Gefahr droht, die nicht anders als durch einen unmittelbaren Eingriff in seine Rechte abgewendet werden kann, wobei die Rechtsgutverletzung nicht außer Verhältnis zu der drohenden Gefahr stehen darf.

Die Vitos GmbH ist eine private Firma. Die Hessen sind ja Pioniere bei dem Thema. Allerdings hat das Land Hessen nie die Ausübung unmittelbaren Zwangs in die Hand von Privaten gegeben, soweit ich weiß. Staatsaufgaben muss der Staat wahrnehmen, und zwar durch Beamte.

Nur in der VITOS arbeiten keine Beamten. Die tägliche Arbeit der Vitos Mitarbeiter stellt einen andauernden Rechtsbruch dar.

Das erste was mir Dr. Rüdiger Müller Isberner grausam beibrachte war die Tatsache, dass ich als Massregelvollzugspatient keine Rechte mehr hatte. Müller Isberner sagte mal zu mir: “Sie haben hier überhaupt keine Rechte mehr, ich entscheide hier was sie tun und lassen. Sollten wir uns in dieser Sache nicht einig sein, sperre ich sie so lange im Einzelzimmer ein bis wir uns einig sind“!

Und er hat ernst gemacht. Ich habe mehr Zeit im Bunker verbracht als auf Station.

Im Bunker geben sie dir nichts zu essen wenn du dich nicht konform verhältst. Deine tägliche Wasserration wird reduziert oder ganz verweigert, wenn du deine Medikation nicht nehmen willst.

Also trinkst du um am Leben zu bleiben aus dem Klo.

Deine Zeit im Bunker ist für die VITOS GmbH doppelt wertvoll. Für „Patienten“ im Bunker wird mehr Geld bezahlt. Für die Vitos eine win-win-Situation. Keine Verpflegung, kaum Wasser, keine Therapie oder Betreuung, keine Aufwendungen für Zimmer putzen oder Kleider waschen und dafür doppeltes Geld vom Staat.

Erstaunlich auch wie kreativ und gründlich die eingesparten Lebensmittel eingesetzt werden die man den Insassen vorenthält. Wer Sonntags in Haina oder Gießen seine inhaftierten Lieben besucht bemerkt ständig, Pfleger, die mit prall gefüllten Einkaufkörben die forensischen Stationen verlassen. Haben die alle etwa ihre mitgebrachte Pausenmahlzeit nicht verzehrt? Oder hat die VITOS hier neuerdings einen Supermarkt eröffnet, der Sonntags geöffnet hat? Nein die gehen mit dem von den Patienten geklauten Essen nach Hause und fühlen keinerlei schlechtes Gewissen!

Vitos Mitarbeiter sein bedeutet: Minimaler Einsatz maximaler Ertrag!

Grauen dein Name ist VITOS GmbH

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VITOS GmbH: Therapieerfolg – gleich null!

Seit 2008 therapiert die Vitos GmbH Menschen im Massregelvollzug und das gänzlich ohne Erfolg.

Denn die mangelnden Therapieerfolge sind teil des Geschäfts. Ein Arzt der heilt, verliert seinen Patienten. Ein Arzt der seinen Patienten krank am Leben erhält ist ein leibhaftiger „Midas“.

Müssten die Krankenkassen für den Aufenthalt in der Forensischen Psychiatrie bezahlen würde sich die Aufenthaltsdauer drastisch verkürzen. Auch würde endlich einmal jemand nach dem Erfolg der ach so fleißigen Forensiker der Vitos Psychiatrie GmbH schauen. Und, es kämen grausame Details zu Tage.

Wenn der Erfolg einer Behandlung oder Therapie ausbleibt, dann muss die Therapie geändert werden. So läuft das in einem „normalen“ Krankenhaus. Wenn die Therapie in der Vitos Forensik mit Neuroleptika auch nach vielen Jahren keinen Erfolg und der Menschen zerstört hat, dann ist eben der Patient schuld.

Es gibt in der Vitos eben nur zwei Möglichkeiten für die Patienten. Pillen nehmen und irgendwann einmal raus kommen. Oder keine Medikamente nehmen und nie wieder raus kommen.

Der Landesrechnungshof sollte sich einmal die Geldverschwendung im Maßregelvollzug anschauen. Hier werden Pflegern, Ärzten und Mitarbeitern in der Verwaltung fürstliche Gehälter bezahlt für die der Steuerzahler aufkommen muss.

Aufwand gigantisch – Therapieerfolg – gleich null!

Die Politik, die Polizei und die forensische Psychiatrie

Politiker nehmen ansatzlos reißaus wenn Sie auf Unterstützung für Menschen im Massregelvollzug angesprochen werden.

Nachdem in der VITOS Psychiatrie erst vor kurzem wieder ein junger Mann durch Zwangsmedikation gestorben ist zieht die verantwortliche ärztliche Direktorin Frau Dr. Beate Eusterschulte unter freundlicher Mithilfe der Gerichte Ihre absolut unverhältnismäßige und unmenschliche Linie weiter durch. Ermöglicht durch unsere gewählten Voklsvertreter.

Die SPD hat dem Gesetz zur Zwangsbehandlung zugestimmt:

Sonja Steffen (SPD) sagte, dass einer Studie zufolge etwa jeder dritte Europäer in eine solche Situation geraten könne, die zu einer Zwangsbehandlung führen könne. Angststörungen, Sucht, Psychosen und Depressionen könnten jeden treffen. „In solchen Situationen wünsche ich mir behutsame und kompetente Ärzte, die mit Einfühlungsvermögen für mich entscheiden“, erklärte Steffen, „damit man bald wieder ein gesundes, selbstbestimmtes Leben führen kann.“

Niemand der einmal eine soche Zwangsmaßnahme erfahren hat führt je wieder ein gesundes und selbstbestimmtes Leben!

Zwangsmaßnahmen müssen die Ausnahme bleiben:Auch Thomas Silberhorn (CDU/CSU) sprach sich für den Gesetzentwurf aus. Die ärztlichen Zwangsmaßnahmen müssten würden aber die Ausnahme bleiben. Denn der Betroffene müsse ja zuerst von einem Gericht eingewiesen werden. Bevor es aber überhaupt so weit komme, müssten „alle milderen Mittel ausgeschöpft werden“

Um mildere Mittel in Erwägung zu ziehen müßten hier Menschen am Werk sein und keine gefühllosen Misantrophen

Einzig die Grüne Hönlinger hat einen berechtigten Einwand:Hönlinger kritisierte unter anderem, dass der Gutachter in der gleichen Einrichtung arbeiten dürfe, in der der Betroffene behandelt werde. Arzt und Sachverständiger müssten aber ihrer Meinung nach aus unterschiedlichen Einrichtungen stammen, damit es keine Interessenskollisionen gebe. Die Grünen-Abgeordnete forderte weiter, dass noch mehr Transparenz geschaffen werden müsse, die Zwangsmaßnahme die absolute Ausnahme bleiben solle und man insgesamt sensibel mit diesen Menschen in schwierigen Lebenssituationen umgehe.

 

Die SPD Dame sollte Ihren Horizont erweitern und unbedingt mal einer Zwangsmaßnahme beiwohnen. Die CDU muß das C im Parteinamen streichen und die Grünen aus Ihrer pseudo Kritik ein Schluß mit Zwangsmaßnahmen machen:

Lesen Sie wie eine soche Aktion abläuft und bedenken Sie jeder dritte Deutsche könnte mal Opfer einer solchen Aktion werden und diejenigen die das Initiieren und durchführen sind Psychiater also jene die wir mit der pflege und dem Erhalt der seelischen Gesundheit von Menschen beauftragt haben!

Sehr geehrte Damen und Herren,

jenseits der Debatte über die Einflussnahme von Scientology auf die
Organisation irgendwelcher Aktivisten möchte ich mir erlauben, etwas aus
der Realität zu präsentieren.

Aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers in der Verwahranstalt ist
das Neuroleptikum Zyprexa entgegen aus fachlicher Sicht berechtigter
Warnungen abrupt abgesetzt worden. Die Folge war eine Absetz-Psychose
mit schwerwiegenden Folgen die betroffene Person. Mit den Opfern solcher
Behandlungsmethoden wird wie folgt umgegangen:

„… bei o.g. Patienten begann heute die medikamentöse Behandlung nach
Beantragung der entsprechenden Genehmigung, Information des Patienten
und Verstreichen der vorgegebenen Frist nach dieser. Der Zugriff in der
13-Zelle der Station erfolgte durch sechs Polizeibeamte. Zunächst
kooperierte Herr X. nach Ansprache durch einen uniformierten Polizisten
und ließ sich Hand- und Fußfesseln anlegen. Er schimpfte als er zu einem
anderen Zimmer geführt wurde dann allerdings und spuckte einem
Krankenpfleger ins Gesicht. in einem anderen Raum wurde Herr X.
kurzzeitig in einem Bett zur Durchführung der medizinischen Maßnahmen
(Blutentnahme, Ableitung eines EKGs und Gabe der antipsychotischen
Medikation mit Zypadhera 405 mg i.m.) fixiert. Wegen des Spuckens bekam
er einen Kopfkissenbezug auf das Gesicht. Während der medizinischen
Maßnahmen verhielt er sich ruhig und diese konnten zügig und ohne
Komplikationen erfolgen. Anschließend wurde er abfixiert und für den
erneuten Transfer wieder mit Hand- und Fußfesseln durch die
Polizeibeamten gesichert. Dann wurde er in eine besonders gesicherte
Zelle auf der im gleichen Gebäude befindlichen Station G 7/6 verbracht.
Die Fesselung konnten die Polizeibeamten noch ohne Zwischenfall lösen
und schnell den Raum verlassen. Als allerdings die Gittertür in dem Raum
verschlossen und mit der zusätzlichen Verriegelung gesichert werden
sollte, sprang Herr X. an das Gitter und spuckte, trat und schlug. Um
das Schließen zu ermöglichen, hielten die Polizeibeamten die
Abdrängschilder gegen das Gitter und ein pflegerischer Mitarbeiter
schloß die Tür. Es gelang Herrn X. allerdings, durch Schläge ein
Abdrängschild zu bewegen. Hierdurch wurde der pflegerische Mitarbeiter
am Arm getroffen. Außerdem gelang es Herr X. dann, einer Polzeibeamtin
über das Schild hinweg durch das Gitter von oben auf den Helm zu
schlagen. Herr X. wurde anschließend kurz über die in der B-Zelle
befindlichen Kameras überwacht und es waren keine Auffälligkeiten im
Sinne von unerwünschten Nebenwirkungen nach der Gabe der Medikation zu
beobachten. Allerdings verklebte der Patient dann die Kameras mit dem
größeren Pflaster, dass nach Gabe der Spritze aufgebracht worden war, so
dass er noch einige Zeit bei angelehnter Außentür der Zelle optisch
überwacht wurde. Zu erwähnen ist weiterhin, dass in dem vorherigen
Zimmer des Herrn X. nach Beendigung der Maßnahme neben dem durch ihn
gelösten Drücker der Toilettenspülung mehrere massive Metallschrauben
gefunden wurden, die er aus Installationen gelöst haben muss und dass er
damit über potentiell gefährliche Gegenstände verfügte. …“

Die angewendeten Zwangsmaßnahmen

unmittelbarer Zwang,
Zwangsmedikamentierung,
zwangsweise Fixierung,
Auflegen eines Kopfkissenbezuges auf das Gesicht,
Anlage von Hand- und Fußfesseln,
Unterbringung in einer besonders gesicherten Zelle (Arrest) und
Überwachung des Beschuldigten in einer B-Zelle mit Kameras

sollten zumindest in der interessierten und eingeweihten Öffentlichkeit
einen obligatorischen Aufschrei des Protests auslösen.

Mit freundlichen Grüßen

Tronje Döhmer

VITOS – Forensische Psychiatrie in der Tradition von vor 1945

Die Justiz hat sich im Bereich des § 63 StGB vom Recht befreit und verselbständigt. Ohne rechtsstaatliche Grundlagen werden in den forensischen Psychiatrien Menschen aufgrund einer möglichen oder anzunehmenden Straftat beliebig lange eingesperrt, zwangsmedikamentiert, gegängelt, beliebig diagnostiziert und an Leib und Seele zerstört.

Die Richter berufen sich auf die Gutachter, die Gutachter können und wollen nicht ausschließen, dass jemand gefährlich sein könnte und so spielt man sich den Ball beliebig lang hin und her. Manchmal über Jahrzehnte. Anlasstat – überqueren eines Zebrastreifens in tänzelten Schritten. Diagnose – paranoide Schizophrenie mit Fremd- und Eigengefährdung.

Der Forensik Patient hat keine Chance. Von der Forensik nach Guantanamo ist es nur ein kleiner Schritt“. Dies Aussage von Thomas Fischer Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof hätte doch eigentlich in den Richterzimmern der Strafvollstreckungskammern für einen Aufschrei des Entsetzens sorgen müssen. Aber nichts. Kein Dementi, kein Zuspruch – nichts. Man lässt eine derart verheerende Aussage über den Zustand der forensischen Psychiatrien, durch einen führenden Mann des Rechts, einfach ins Leere laufen.

Was an der deutschen forensischen Psychiatrie nicht stimmt ist eigentlich schnell erklärt. Die Gerichte haben es zugelassen, dass die forensischen Kliniken ihre eigenen Ärzte als Gutachter in die Gerichtsverfahren schicken können, oder engagieren nur Gutachter die rechts sichere Verurteilungen ermöglichen wodurch sich die Belegungszahlen in den letzten Jahren vervielfacht haben. Es wird kräftig abkassiert.

Klinikkonzerne wie die Vitos in Hessen fahren ein Rekordergebnis nach dem anderen ein steigen die Belegungszahlen in astronomische Höhen und das nahezu allein auf Kosten des Steuerzahler.

Der muss nämlich für die unglaublich hohen Kosten aufkommen. Der Öffentlichkeit wird die extreme Gefährlichkeit der Insassen vorgegaukelt um die horrenden Kosten zu rechtfertigen und natürlich um als Entschuldigung her halten zu können. Die Richter wollen kein Risiko eingehen oder haben die Hosen gestrichen voll und die VITOS freut sich und baut einen neuen Psychiatriebunker nach dem anderen.

Warum unternimmt niemand etwas gegen dies Menschenrechtsverletzungen? Richter, Staatsanwälte und auch Rechtsanwälte werden im allgemeinen nicht müde unser Rechtssystem als das „Beste der Welt“ zu preisen. Aber das vermeintlich beste Rechtssystem der Welt kann es sich nicht leisten Menschen für etwas ohne zeitliches Limit einzusperren, das sie vielleicht irgendwann einmal tun könnten. Und genau das tut das deutsche Rechtssystem im Bereich des Maßregelvollzuges!

Grundlage bilden psychiatrische Gutachten, die von Menschen abgefasst werden, die ganz eindeutig Profiteure dieses System sind und die in der breiten Masse nach Schema F abgefasst werden und wegen ihrer Beliebigkeit bis heute jeden Beweis für ihre Richtigkeit schuldig geblieben sind.

Als größte Scharlatan unter den psychiatrischen Gerichtsgutachtern wird wohl dereinst, wenn alle psychiatrischen Kurpfuscher entlarvt worden sind, der ehemalige Hainaer Klinikleiter Dr. Rüdiger Müller-Isberner in die Geschichte eingehen.

Bei ihm kann man nicht mehr davon reden, dass er sich geirrt, er getäuscht oder Fehler gemacht hätte. Bei ihm muss man konstatieren, dass er „falsch Zeugnis abgelegt hat wider seinen Patienten“, er sie diskriminiert, diffamiert, offenkundig über ihren Zustand gelogen, Fakten verdreht, entstellt, grundlos Zwang und Gewalt angewendet und sein Macht schamlos missbraucht hat.

Aus der Geschichte der Menschheit wissen wir, dass wenn Menschen unkontrolliert Macht ausüben können, diese Macht oft Missbraucht wird. Niemand hat Müller Isberner kontrolliert. Es existieren nicht einmal Kontrollkriterien. Obwohl die Vitos aufgrund Ihrer Geschichte im Nationalsozialismus allen Grund dazu gehabt hätte, ließ man ihm vollkommen freie Hand zum Wohle des Vitos-Konzerns und zum Leid der Patienten.

Mit kaum 30 Jahren trat er den Job des Klinikleiter der forensischen Psychiatrie in Haina an. Niemand weiß woher er kam niemand weiß so genau was er für Kenntnisse hatte sicher ist nur, dass er die Gerichte von seinen hellseherischen Fähigkeiten überzeugen konnte. Er wurde der Mann dem die Richter vertrauten! Keinem wäre aber jemals aufgefallen, dass seine Gutachten gespickt sind mit leeren Worthülsen, unzulässigen Annahmen und faschistoiden Gedanken. Man nahm wohl in der Richterschaft an, der steht voll in der Tradition der Irrenhäuser wie Haddamar, Haina, Riedstadt und der weiß schon was er tut.

Wir wissen heute, weiß er nicht! Er rät genauso wie alle anderen forensischen Gutachter. Er weiß nichts und versteckt dies in 150 Seiten Gutachten, die im Copy and Paste verfahren hergestellt werden.

Von Haina nach Guantanamo ist es nur ein kleiner Schritt. Ich glaube nicht, dass man auch nur einen Schritt tun muss um von Haina nach Guantannamo zu kommen. In Haina steht man mitten in Guantanamo. Der Unterschied ist nur, Guantanamo gibt sich nicht den Anstrich die Einrichtung eines auf rechtsstaatlichen Prinzipien aufgebauten Systems zu sein. Die VITOS in Haina schon.

Hier werden Menschen gefoltert. Hier werden Menschen gequält, Hier werden Menschen vernichtet, hier werden Menschen ausgesaugt.

Der Aufschrei müsste groß sein, wenn man Menschen zwingt aus der ungereinigten Kloschüsseln zu trinken. Der Aufschrei müsste groß sein wenn Menschen mit Tabletten umgebracht werden. Der Aufschrei müsste alle Menschen einschließlich Richtern und Polizeibeamten dazu bringen hinzusehen, sich Zugang zu verschaffen und die Zustände abzuschaffen!

Nur ein lebender Patient ist ein guter Patient

08Ohne Zwangsmedikation kommt hier keiner raus. Wenn Sie den Ärzten hier sagen sie nehmen die Medikamente nicht mehr erleben sie ganz schnell die Hölle auf Erden. Man nimmt dir alle Lockerungen alle Vergünstigungen und lässt dich die ganze Härte psychiatrischen Tuns am eigenen Leib spüren. Wer schon einmal über mehrere Tage im Bunker gesessen hat, ohne Ansprache, ohne jedwede Ablenkung und vor allem ohne genügend Wasser der dreht irgendwann durch. Um zu überleben bleibt dir nur eine Wahl, du trinkst aus der Kloschüssel. Der Entzug von den Neuroleptika bei gleichzeitiger Rationierung von Wasser führt zu einem Zustand den man nur mit dem Begriff Hölle bezeichnen kann. Nach einigen Tagen erscheint dann ein pummeliger kleiner dicker Mann an den Gittern der Zelle und fragt, ob man es sich überlegt hat und man wieder kooperationsbereit wäre. Müller Isberner hat so über 30 Jahre hinweg aus dem psychiatrischen Maßregelvollzug Hessens die Kloacke der psychiatrischen Medizin gemacht.

Die Scham und der Eckel aus einer Kloschüssel trinken zu müssen um zu überleben hat der kleine Mann aus Haina dabei natürlich genau kalkuliert. Wessen Wille einmal so weit gebrochen wurde, der wird in Zukunft keinen Ärger mehr machen und den gewünschten Ablauf hier nicht weiter stören.

Denn: Patienten entlassen oder durch Tod zu verlieren ist das schlimmste was der Vitos passieren kann. Nur ein lebender Patient kann abgerechnet werden. 650 Millionen Umsatz müssen gemacht werden, damit alle Mitarbeiter und ihre Angehörigen hier gut auf Staatskosten leben können.

Wie beim T 4 Programm der Nazis wenden die Psychiater Methoden an, die von der UN Menschenrechtskonvention als Folter bezeichnet werden. Aber wer glaubt schon einem psychisch kranken Gewohnheitsverbrecher (§ 63 Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher) der im Massregelvollzug einsitzt?

Die Stigmatisierung der Insassen und der zwanghafte Glaube, dass in unserem Staats schon alles mit rechten Dingen zugeht führen dazu, dass kein Maßregelvollzugspatient jemals vor Gericht einen Erfolg gegen seine Peiniger erstreiten wird. Es sei denn, es kommt eines Tages eine Änderung in der Sichtweise und Bewertung psychiatrischen Tuns.

Irgendwann kommt vielleicht einmal ein Richter auf die Idee und geht in der Kloake auf den Grund. Für Müller Isberner würde das einen längeren Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen bedeuten. Er hat so viele Menschen auf dem Gewissen, nicht nur diejenigen, die die Forensik als Tote auf der Bahre verlassen haben, auch jene die für den Rest ihres Lebens nie mehr am „normalen“ Leben teilnehmen können und dies sind nahezu 100% aller Insassen.

Zerstört, gebrochen, misshandelt das ist schlimmer als der Tod. Gehalten wie ein Versuchstier in einem Labor.

Wir schützen Habicht, Sperber und den Feldhamster, den Wolf und vermutlich auch die sieben Geißlein per Gesetz, sogar Pflanzen wie die Schellenblume und den gelben Lein aber bei unserer eigenen Spezies sind wir nicht mehr ganz so sicher, wer noch dazugehören soll.

Tiertransporte wären in dem von der VITOS benützten Transporter mit Sicherheit verboten!

Die lange Tradition der VITOS

Nach einer erhalten gebliebenen internen T4-Statistik wurden in der Tötungsanstalt Hadamar in nur acht Monaten zwischen dem 13. Januar 1941 und dem 1. September 1941 insgesamt 10.072 Menschen[1] durch das Gas Kohlenmonoxid ermordet, in der Sprache ihrer Mörder: desinfiziert. Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen wurde im Sommer 1941 die Verbrennung des 10.000sten Patienten gefeiert, bei der sämtliche Angestellte eine Flasche Bier erhielten.

Die VITOS Klinik für forensische Psychiatrie stellt sich vordergründig gerne und plakativ Ihrer Verantwortung. Doch wie wurden die Hinterbliebenen der Ermordeten vom Landeswohlfahrtsverband entschädigt?

Angehörige von Opfern der »Euthanasie«-Morde und Zwangssterilisierte grenzte die bundesdeutsche Entschädigungspolitik bewusst aus. Das Bundesentschädigungsgesetz von 1953 erkannte ihr Leid nicht als Folge »typischen NS-Unrechts« an. Auch das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« bestand in Teilen der Bundesrepublik formal bis 1974 fort.

Wenn der Landeswohlfahrtsverband als verantwortliche Institution keine Entschädigung für begangenes unsagbares Unrecht und den Mord an unschuldigen Menschen gezahlt hat, hat er auch kein Recht die vermeintliche Trauer derart zur Schau zu stellen und dadurch die Hinterbliebenen der Opfer durch diese theatralischen und politisch motivierten Aktionen auch noch zu verhöhnen.

Wie geht die Vitos eigentlich heute mit den Ihr anvertrauten Menschen um?

Eigentlich müssten die Initiative zur Entlassung von der VITOS Einrichtung kommen – dies geschiet nie!

Die Initiative kommt immer vom Gericht.

Dabei ist ihre Rückfallquote viel geringer als die von Ex-Häftlingen. Von über 700 Insassen entließ die VITOS gerade einmal 12 „aus Gründen der Verhältnismäßigkeit“ Wenn die richterliche Aufforderung zur Entlassung kommt schmeißt man aber auch schon mal Patienten einfach raus. Sie müssen dann in einem Obdachlosenheim unterkommen. Dann interessiert die Vitos deren weiteres Schicksal einen Dreck!

Dabei wissen wir, dass im hessischen Massregelvollzug allein unter der Ägide von Rüdiger Müller Isberner tausende von Patienten massiv geschädigt, gefoltert und gar umgebracht worden sind.

»Für eine Zwangsbehandlung wird, wenn nötig, das ›Aufgebot‹ herbeigerufen: Bis zu acht zu körperlicher Gewalt bereite Pfleger stehen einem oder einer einzelnen wehrlosen Betroffenen gegenüber. …Folter und sexuellem Missbrauch sind dies traumatisierende Konfrontationen. Die Grunderfahrung dieser Traumatisierungen ist für die Betroffenen das radikale Macht-/Ohnmachtgefälle. Die traumatisierende Situation hat eine umfassende Infantilisierung des Opfers zur Folge, elementare Kindheitsängste werden wiederbelebt. Was hier stattfindet, wird als erzwungene Regression bezeichnet…. In diesem Moment besteht für die Betroffenen die Gefahr, in einen Zustand der totalen Verwirrung zu fallen. Das Trauma löst das Gefühl der existenziellen Hilflosigkeit aus. Wenn der letzte Widerstand des Opfers gebrochen ist, wird es gleichsam zum Objekt, mit dem der Täter nach Belieben verfahren kann.« (Rufer 2007, 404f.

Quelle: http://www.psychiatrie-beschwerde.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/Beschwerdestelle_Psychiatrie/Patientenrechte_Gesetzestexte-Patientenrechte/lehmann-sonderdruck.pdf

Dr. Martin Zinkler zeichnet auch vor dem Bundesverfassungsgericht das Wunschbild einer gewaltfreien Psychiatrie. In der Vitos Forensik ist die Gewalt allgegenwärtig. Gewaltbereite Pfleger wie der hier schon genannte Max H. Posten auf Ihren Facebook-Accounds gewaltverherrlichende Videos und fordern Ihre Follower ganz offen „zum nachmachen auf!

Die handelnden Personen der Vitos und des Ministeriums sehen darin keine Verfehlung. Herr H. darf seine Gewaltfantasien auf der Eingangsstation der Vitos ganz offen weiter ausleben!

Was wenn sich die Rechtslage ändert? Was wenn irgendwann der wissenschaftliche Anstrich, den sich die Psychiatrie gegeben hat ab ist?

Vielleicht wird in 70 Jahren4 –  also 2088 – wieder eine Ausstellung an einige dieser menschlichen Schicksale erinnern, sowie an die unseriösen, verhängnisvollen Gutachten und die entsprechenden Gerichtsbeschlüsse nebst darauf folgende jahrelange Zwangs-Klinikaufenthalte im Maßregelvollzug. Und die späteren Psychiater werden sich vielleicht dann auch wieder entschuldigen.

Quelle: https://www.erepro.de/2018/04/17/die-vergessenen/

Die Trauer und die Gedenksteine auf den Vitos Arealen sind absolut nichts wert. Heucheln Lügen, verheimlichen, vertuschen und einfach so weitermachen wie bisher ist die Defise in diesem Psychiatrie- Monster-Konzern.

Liebe Frau Eusterschulte, sie wurden bereits von Gerichten als Gutachterin ausgetauscht und haben schon die leichte Brise des Gegenwindes zu spüren bekommen, mein Wunsch ist, dass sich die Briese zum Orkan entwickelt, und sie sich nicht mehr aus der Verantwortung stehlen können wie ihre Vorgänger und Vorvorgänger. Machen Sie sich auf unruhige Zeiten gefasst.

Psychopharmaka – Das pure Gold der Pharmazie

vito

Man könne ja gegen Psychopharmaka, heißt es, sagen was man wolle, ja, sie hätten Nebenwirkungen, teilweise erhebliche, sogar irreversible Nebenwirkungen, ja, sie seien nicht das Gelbe vom Ei, ja, sicher sei es besser, wenn ein Mensch ohne Psychopillen zurechtkomme, allein, was auch immer man vorbringen wolle und berechtigterweise auch könne, sie hülfen, sie hülfen auch Menschen in größter seelischer Not, bei denen alle anderen Maßnahmen versagt hätten – und diese Patienten seien dankbar für ihre Medikamenten und wollten sie nicht missen.

Wer sich mit dem Augenschein zufrieden gibt, wird hier zustimmen. Nicht immer zwar, nicht immer würden Psychopharmaka helfen, aber mitunter, und gar nicht so selten, geschehe ein Wunder und aus dem Tobenden und Rasenden werde ein sanftes Schaf, aus dem zu Tode Betrübten würde ein lustiger Geselle, aus dem von Ängsten Gejagten würde ein Mensch, dem keinerlei Furcht anzumerken sei. Ist das nicht wunderbar?

Klar, so heißt es: Die Nebenwirkungen könnten heftig sein und so richtig gesund seien die Behandelten auch nicht, irgendwie sei etwas Merkwürdiges an ihnen, oft seien es nur Nuancen, die sie von normalen Menschen unterschieden, aber doch, irgendetwas Befremdliches hafte ihnen an, durchaus, aber verglichen mit ihrem früheren Zustand sei das doch Gold. Ist es Gold?

Sicher, räumt man ein, es gebe auch Menschen, die Psychopharmaka ablehnten, auch wenn Ärzte, auch wenn Mitmenschen sie drängten, diese zu nehmen, fehle ihnen die Einsicht in die krankheitsbedingte Notwendigkeit; aber die überwiegende Mehrheit der Betroffenen wisse die Mittel doch sehr wohl zu schätzen und kritisch zu würdigen. Dies dürfe – bei allen berechtigten und gewichtigen Einwänden gegen Psychopharmaka – keinesfalls vergessen werden.

Es gibt keinen Röntgen-Apparat für die Seele. Auch entgegen anders lautender Gerüchte verraten uns bildgebende Verfahren allenfalls, was im Gehirn abläuft (und dies auch nur sehr ungenau und unzuverlässig), aber wie’s recht eigentlich im Innern eines Zeitgenossen ausschaut, das können diese technischen Geräte nicht ergründen.

Daher kann sich die Aussage, dass Psychopharmaka hülfen, nur auf Beobachtungen von außen stützen. Wir nehmen wahr, wie sich ein Mensch mit und ohne Pillen benimmt und was er über sein Befinden vorher bzw. nachher bekundet, und daraus ziehen wir unsere Schlüsse.

Aber ja, wenn einer, der zuvor randalierte, weil er sich von Außerirdischen verfolgt fühlte, und der dank seiner Medikamente nunmehr friedlich ist und uns nicht mehr mit Geschichten über bösartige Aliens nervt, wenn so einer also wieder halbwegs normal zu sein scheint, dann kann man durchaus von Hilfe sprechen. Allein, bei genauerer Betrachtung bleibt doch die Frage unbeantwortet, wem eigentlich geholfen wurde. Ihm? Uns?

 

https://ppsk.de/category/psychiatrie

 

 

 

Vitos Klinik Haina Hessen dessen Nachsorge dazu ein Kommentar von einem Experten Dr. Ulrich Gresch

 

Nachsorge

In der Website „Forensik transparent“ findet sich unter der Rubrik „Aktuelles“ findet sich folgendes Zitat:

„Auch aktuelle Zahlen aus weiteren Bundesländern belegen eindrucksvoll den Erfolg forensisch-psychiatrischer Nachsorge bei der Vermeidung von Deliktrückfälligkeit. So präsentierte Roland Freese, Ärztlicher Direktor der Vitos forensisch-psychiatrischen Ambulanz in Haina in seinem Referat die Ergebnisse einer Langzeiterhebung in Hessen. Von insgesamt 1.358 Personen, die sich nach der Entlassung aus dem Maßregelvollzug in einer Nachsorgebetreuung befanden, wurden lediglich vier Prozent mit einer neuen Straftat rückfällig. Das ist erheblich weniger als die Rückfallgefahr bei Maßregelpatienten, die keine Nachsorge erhalten, und unterscheidet sich noch deutlicher von der Deliktrückfälligkeit bei Straftätern, die aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen werden: Mehr als jeder zweite setzt hier seine kriminelle Karriere fort.“[1]

Das ist also ein eindrucksvoller Beleg? Für was? Für die methodisch-methodologische Inkompetenz der Verfasser dieses Textes? Eindrucksvolle Belege könnte man allenfalls durch ein randomisiertes Design erbringen. Man hätte nach dem Zufallsprinzip Gruppen zusammenzustellen, die beispielsweise aus

  1. Maßregelpatienten mit Nachsorge,
  2. Maßregelpatienten ohne Nachsorge,
  3. Straftätern aus Justizvollzugsanstalten

bestehen.

Bei einem nicht-randomisierten Design ergibt sich nämlich die Gefahr von Selektionseffekten. M. a. W.: Es könnten vorab systematische Unterschiede zwischen den Gruppen existieren, die sich auf die Rückfallhäufigkeit auswirken. Über die Notwendigkeit der Randomisierung, der Kontrollgruppen und der Auswirkungen des Fehlens dieser Maßnahmen informieren beispielsweise Cook & Campbell (1977).

Die oben erwähnte Untersuchung Freeses war nicht randomisiert. Keineswegs will ich behaupten, dass nicht-randomisierte Studien wertlos seien; sie besitzen fraglos eine heuristische Funktion und dienen weiterer Hypothesengenerierung, aber mit ihnen kann man keinesfalls „eindrucksvoll“ den Erfolg einer Maßnahme belegen. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Schmidt-Quernheim kommt in seiner einschlägigen Dissertation zu dem Schluss:

„Das tatsächliche empirisch gesicherte Wissen über die Nachbehandlung forensischer Patienten gemäß § 63 StGB ist derzeit unverändert gering, da nur wenige methodisch anspruchsvollere Untersuchungen existieren (Schmidt-Quernheim 2011).“

Der Autor schreibt:

„Eine randomisierte kontrollierte Studie ist im forensischen Kontext mithin nicht realisierbar, ethisch nicht vertretbar und sowohl politisch als auch juristisch nicht durchsetzbar: Bei dem hohen Rechtsgut der ‚Sicherheit der Bevölkerung’ wäre es tatsächlich schwer zu vermitteln, einer zufällig ausgewählten Gruppe entlassener Maßregelpatienten forensische Nachsorge nicht als Weisung aufzugeben.“

Wenn dies tatsächlich zuträfe, dann müsste man in der Forensik eben auf eindrucksvolle Belege für die Erfolge von Maßnahmen verzichten; was überhaupt nicht geht, ist, deren Vorliegen zu behaupten, obwohl man sich nur auf Impressionen stützen kann.

Gute und schlechte Gutachten

[1]