Vitos Riedstadt – Forensik ohne Wiederkehr!

Warum „psychisch Kranke“ strenger und härter bestraft werden als „psychisch Gesunde“ Straftäter ist nicht zu erklären. Würden Forensik Patienten nur nach den Taten die sie tatsächlich begangen haben verurteilt wäre die Forensik Riedstadt nahezu leer. Die Menschen draußen sehen in der Forensik Patienten nur die Kinderschänder, Sexualstraftäter Mörder oder Kanibalen. Für diese Zuschreibung sind die leitenden Personen der Forensischen Psychiatrie verantwortlich: Dr. Rüdiger Müller-Isberner, Dr. Eusterschulte, Dr. Schmidbauer werden nicht müde die extreme Gefährlichkeit ihrer Insassen zu betonen, obwohl nicht einmal 10 % der Insassen wg. Delikten einsitzen die der Schwerkriminalität zu zuordnen sind.

Ist ein Mensch erst einmal in der Psychiatrie oder im Maßregelvollzug eingesperrt, so kann seinAufenthalt nach Gutdünken der Gutachter nahezu beliebig verlängert werden. Das deutsche Ärzteblatt berichtete, dass den Psycho-Gutachtern seitens der Gerichte nicht selten Tendenzenvorgegeben werden. Wie diese unheilige Allianz zwischen Psychiatern und Richtern in der Praxis funktioniert, erklärt der berühmt-berüchtigte Psychiater Prof. Dr. Hans-Ludwig Kröber auf Medscape:

Es gibt ein erhebliches Autarkiebewusstsein von Kliniken. Sie können eigentlich alles machen, was sie wollen, wenn sie nur ein stabiles Bündnis mit der Strafvollstreckungskammer haben. Wenn beide der Meinung sind, dass der Patient noch ein Risiko darstellt, kann man wunderbare Liegezeiten generieren. Mühelos im Schnitt auch über 10 Jahre hinaus.

Ist der Mensch einmal im Maßregelvollzug gelandet, wird alles, was er tut, als Ausdruck seiner psychischen Gestörtheit gedeutet.

Niemand verlässt die Vitos Klinik für Forensische Psychiatrie in Riedstadt als gesunder oder gar geheilter Mensch. Jeder der „Patienten“ ist an Leib und Seele schwer geschädigt. Das schlimmste aber ist, nach der Entlassung aus dem Massregelvollzug bekommen die Insassen alle Führungsaufsicht. D. h. Sie müssen sich regelmäßig melden bekommen Blut abgenommen, arbeiten in einer Art beschützten Werkstätten für Hungerlöhne und sind den Psychiatern weiterhin vollkommen ausgeliefert. …so kann man wunderbar Geld generieren und das System Vitos läuft weiterhin wie geschmiert.

Die perfideste Person dieses Systems ist Klinikleiter Walter Schmidbauer. Optisch ein weicher, fast schon schmieriger Marshmellow Typ. Im Herzen steht er voll und ganz in der Tradition der Vitos Psychiatrie in Hessen. Medikamentenversuche, Folter und Isolierung, alles läuft bei ihm. Die Insassen solcher Einrichtungen werden mit hirnschädigenden Neuroleptika und anderen, zweifelhaften Behandlungsmethoden gefügig gemacht. Das ist nicht nur für die Betroffenen schädlich, sondern kostet das Sozialsystem – und damit uns allen – eine Menge Geld.

…wer solche Mittel wenige Wochen lang täglich nimmt, kann vielleicht nicht mehr ohne. Und der Entzug kann die Hölle sein: „Selbst bei Heroin sind die Entzugssymptome nicht lebensbedrohlich. Aber wenn ein Süchtiger Benzos absetzt, können Blutdruck und Herzfrequenz im schlimmsten Fall so stark ansteigen, dass es lebensbedrohlich ist. Man darf einen Entzug nie alleine machen. “ Dass die Mittel Katastrophen herbeiführen können, zeigen auch die Geschichten Prominenter: Philip Seymour Hoffman, Michael Jackson und Whitney Houston hatten Benzos genommen, bevor sie starben.

Die Menschen in der Forensik haben keine Wahl. Sie müssen das Gift schlucken oder sie haben gar keine Chance mehr auf Freiheit. Ein harmloses Delikt wie ein Nachbarschaftsstreit oder das Anrempeln mit einem Einkaufswagen für das ein/e schuldfähige/r vielleicht eine Bewährungsstrafe bekommen hätte führen dann zu eine mehrmals lebenslänglichen Freiheitsstrafe und diese Menschen dienen nur noch dem System Vitos Forensik des Herrn Dr. Schmidbauer. Entkommen unmöglich!

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Folter in der VITOS Forensik Riedstadt

Wer in der VITOS Klinik Riedstadt eingesperrt wird, verliert alle grundrechtsmäßigen Rechte. Patienten werden egal wie schwer ihr Anlassdelikt auch war über Jahre hinweg wie in einem Straflager gehalten. Von den Aufsehern gequält und misshandelt. Es gibt kein Entkommen!Sehen

Sie was die Ärzte der VITOS Klinik und ganz besonders Dr. Schmidbauer ihnen unbedingt vorenthalten wollten.

So sieht der normale Alltag für Patienten in Riedstadt aus!

 

 

Das Grauen hat einen Namen – VITOS Psychiatrie GmbH

Zwangsmaßnahmen gegen Bürger können nur vom Staat und seinen Organen beschlossen und durchgeführt werden; ihnen steht im Rahmen der Gesetze das so genannte Gewaltmonopol zu.

Eigenmächtiges zwangsweises Vorgehen ist rechtswidrig und kann die Straftatbestände der Nötigung (§ 240 StGB), der Freiheitsberaubung (§ 239 StGB), der Körperverletzung (§§ 223 StGB) erfüllen. Rechtmäßig ist das Vorgehen nur dann, wenn ein Rechtfertigungsgrund, vor allem eine Notstandssituation vorliegt. Diese erfordert, dass dem Betreuten eine akute Gefahr droht, die nicht anders als durch einen unmittelbaren Eingriff in seine Rechte abgewendet werden kann, wobei die Rechtsgutverletzung nicht außer Verhältnis zu der drohenden Gefahr stehen darf.

Die Vitos GmbH ist eine private Firma. Die Hessen sind ja Pioniere bei dem Thema. Allerdings hat das Land Hessen nie die Ausübung unmittelbaren Zwangs in die Hand von Privaten gegeben, soweit ich weiß. Staatsaufgaben muss der Staat wahrnehmen, und zwar durch Beamte.

Nur in der VITOS arbeiten keine Beamten. Die tägliche Arbeit der Vitos Mitarbeiter stellt einen andauernden Rechtsbruch dar.

Das erste was mir Dr. Rüdiger Müller Isberner grausam beibrachte war die Tatsache, dass ich als Massregelvollzugspatient keine Rechte mehr hatte. Müller Isberner sagte mal zu mir: “Sie haben hier überhaupt keine Rechte mehr, ich entscheide hier was sie tun und lassen. Sollten wir uns in dieser Sache nicht einig sein, sperre ich sie so lange im Einzelzimmer ein bis wir uns einig sind“!

Und er hat ernst gemacht. Ich habe mehr Zeit im Bunker verbracht als auf Station.

Im Bunker geben sie dir nichts zu essen wenn du dich nicht konform verhältst. Deine tägliche Wasserration wird reduziert oder ganz verweigert, wenn du deine Medikation nicht nehmen willst.

Also trinkst du um am Leben zu bleiben aus dem Klo.

Deine Zeit im Bunker ist für die VITOS GmbH doppelt wertvoll. Für „Patienten“ im Bunker wird mehr Geld bezahlt. Für die Vitos eine win-win-Situation. Keine Verpflegung, kaum Wasser, keine Therapie oder Betreuung, keine Aufwendungen für Zimmer putzen oder Kleider waschen und dafür doppeltes Geld vom Staat.

Erstaunlich auch wie kreativ und gründlich die eingesparten Lebensmittel eingesetzt werden die man den Insassen vorenthält. Wer Sonntags in Haina oder Gießen seine inhaftierten Lieben besucht bemerkt ständig, Pfleger, die mit prall gefüllten Einkaufkörben die forensischen Stationen verlassen. Haben die alle etwa ihre mitgebrachte Pausenmahlzeit nicht verzehrt? Oder hat die VITOS hier neuerdings einen Supermarkt eröffnet, der Sonntags geöffnet hat? Nein die gehen mit dem von den Patienten geklauten Essen nach Hause und fühlen keinerlei schlechtes Gewissen!

Vitos Mitarbeiter sein bedeutet: Minimaler Einsatz maximaler Ertrag!

Grauen dein Name ist VITOS GmbH

VITOS GmbH: Therapieerfolg – gleich null!

Seit 2008 therapiert die Vitos GmbH Menschen im Massregelvollzug und das gänzlich ohne Erfolg.

Denn die mangelnden Therapieerfolge sind teil des Geschäfts. Ein Arzt der heilt, verliert seinen Patienten. Ein Arzt der seinen Patienten krank am Leben erhält ist ein leibhaftiger „Midas“.

Müssten die Krankenkassen für den Aufenthalt in der Forensischen Psychiatrie bezahlen würde sich die Aufenthaltsdauer drastisch verkürzen. Auch würde endlich einmal jemand nach dem Erfolg der ach so fleißigen Forensiker der Vitos Psychiatrie GmbH schauen. Und, es kämen grausame Details zu Tage.

Wenn der Erfolg einer Behandlung oder Therapie ausbleibt, dann muss die Therapie geändert werden. So läuft das in einem „normalen“ Krankenhaus. Wenn die Therapie in der Vitos Forensik mit Neuroleptika auch nach vielen Jahren keinen Erfolg und der Menschen zerstört hat, dann ist eben der Patient schuld.

Es gibt in der Vitos eben nur zwei Möglichkeiten für die Patienten. Pillen nehmen und irgendwann einmal raus kommen. Oder keine Medikamente nehmen und nie wieder raus kommen.

Der Landesrechnungshof sollte sich einmal die Geldverschwendung im Maßregelvollzug anschauen. Hier werden Pflegern, Ärzten und Mitarbeitern in der Verwaltung fürstliche Gehälter bezahlt für die der Steuerzahler aufkommen muss.

Aufwand gigantisch – Therapieerfolg – gleich null!

Die Politik, die Polizei und die forensische Psychiatrie

Politiker nehmen ansatzlos reißaus wenn Sie auf Unterstützung für Menschen im Massregelvollzug angesprochen werden.

Nachdem in der VITOS Psychiatrie erst vor kurzem wieder ein junger Mann durch Zwangsmedikation gestorben ist zieht die verantwortliche ärztliche Direktorin Frau Dr. Beate Eusterschulte unter freundlicher Mithilfe der Gerichte Ihre absolut unverhältnismäßige und unmenschliche Linie weiter durch. Ermöglicht durch unsere gewählten Voklsvertreter.

Die SPD hat dem Gesetz zur Zwangsbehandlung zugestimmt:

Sonja Steffen (SPD) sagte, dass einer Studie zufolge etwa jeder dritte Europäer in eine solche Situation geraten könne, die zu einer Zwangsbehandlung führen könne. Angststörungen, Sucht, Psychosen und Depressionen könnten jeden treffen. „In solchen Situationen wünsche ich mir behutsame und kompetente Ärzte, die mit Einfühlungsvermögen für mich entscheiden“, erklärte Steffen, „damit man bald wieder ein gesundes, selbstbestimmtes Leben führen kann.“

Niemand der einmal eine soche Zwangsmaßnahme erfahren hat führt je wieder ein gesundes und selbstbestimmtes Leben!

Zwangsmaßnahmen müssen die Ausnahme bleiben:Auch Thomas Silberhorn (CDU/CSU) sprach sich für den Gesetzentwurf aus. Die ärztlichen Zwangsmaßnahmen müssten würden aber die Ausnahme bleiben. Denn der Betroffene müsse ja zuerst von einem Gericht eingewiesen werden. Bevor es aber überhaupt so weit komme, müssten „alle milderen Mittel ausgeschöpft werden“

Um mildere Mittel in Erwägung zu ziehen müßten hier Menschen am Werk sein und keine gefühllosen Misantrophen

Einzig die Grüne Hönlinger hat einen berechtigten Einwand:Hönlinger kritisierte unter anderem, dass der Gutachter in der gleichen Einrichtung arbeiten dürfe, in der der Betroffene behandelt werde. Arzt und Sachverständiger müssten aber ihrer Meinung nach aus unterschiedlichen Einrichtungen stammen, damit es keine Interessenskollisionen gebe. Die Grünen-Abgeordnete forderte weiter, dass noch mehr Transparenz geschaffen werden müsse, die Zwangsmaßnahme die absolute Ausnahme bleiben solle und man insgesamt sensibel mit diesen Menschen in schwierigen Lebenssituationen umgehe.

 

Die SPD Dame sollte Ihren Horizont erweitern und unbedingt mal einer Zwangsmaßnahme beiwohnen. Die CDU muß das C im Parteinamen streichen und die Grünen aus Ihrer pseudo Kritik ein Schluß mit Zwangsmaßnahmen machen:

Lesen Sie wie eine soche Aktion abläuft und bedenken Sie jeder dritte Deutsche könnte mal Opfer einer solchen Aktion werden und diejenigen die das Initiieren und durchführen sind Psychiater also jene die wir mit der pflege und dem Erhalt der seelischen Gesundheit von Menschen beauftragt haben!

Sehr geehrte Damen und Herren,

jenseits der Debatte über die Einflussnahme von Scientology auf die
Organisation irgendwelcher Aktivisten möchte ich mir erlauben, etwas aus
der Realität zu präsentieren.

Aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers in der Verwahranstalt ist
das Neuroleptikum Zyprexa entgegen aus fachlicher Sicht berechtigter
Warnungen abrupt abgesetzt worden. Die Folge war eine Absetz-Psychose
mit schwerwiegenden Folgen die betroffene Person. Mit den Opfern solcher
Behandlungsmethoden wird wie folgt umgegangen:

„… bei o.g. Patienten begann heute die medikamentöse Behandlung nach
Beantragung der entsprechenden Genehmigung, Information des Patienten
und Verstreichen der vorgegebenen Frist nach dieser. Der Zugriff in der
13-Zelle der Station erfolgte durch sechs Polizeibeamte. Zunächst
kooperierte Herr X. nach Ansprache durch einen uniformierten Polizisten
und ließ sich Hand- und Fußfesseln anlegen. Er schimpfte als er zu einem
anderen Zimmer geführt wurde dann allerdings und spuckte einem
Krankenpfleger ins Gesicht. in einem anderen Raum wurde Herr X.
kurzzeitig in einem Bett zur Durchführung der medizinischen Maßnahmen
(Blutentnahme, Ableitung eines EKGs und Gabe der antipsychotischen
Medikation mit Zypadhera 405 mg i.m.) fixiert. Wegen des Spuckens bekam
er einen Kopfkissenbezug auf das Gesicht. Während der medizinischen
Maßnahmen verhielt er sich ruhig und diese konnten zügig und ohne
Komplikationen erfolgen. Anschließend wurde er abfixiert und für den
erneuten Transfer wieder mit Hand- und Fußfesseln durch die
Polizeibeamten gesichert. Dann wurde er in eine besonders gesicherte
Zelle auf der im gleichen Gebäude befindlichen Station G 7/6 verbracht.
Die Fesselung konnten die Polizeibeamten noch ohne Zwischenfall lösen
und schnell den Raum verlassen. Als allerdings die Gittertür in dem Raum
verschlossen und mit der zusätzlichen Verriegelung gesichert werden
sollte, sprang Herr X. an das Gitter und spuckte, trat und schlug. Um
das Schließen zu ermöglichen, hielten die Polizeibeamten die
Abdrängschilder gegen das Gitter und ein pflegerischer Mitarbeiter
schloß die Tür. Es gelang Herrn X. allerdings, durch Schläge ein
Abdrängschild zu bewegen. Hierdurch wurde der pflegerische Mitarbeiter
am Arm getroffen. Außerdem gelang es Herr X. dann, einer Polzeibeamtin
über das Schild hinweg durch das Gitter von oben auf den Helm zu
schlagen. Herr X. wurde anschließend kurz über die in der B-Zelle
befindlichen Kameras überwacht und es waren keine Auffälligkeiten im
Sinne von unerwünschten Nebenwirkungen nach der Gabe der Medikation zu
beobachten. Allerdings verklebte der Patient dann die Kameras mit dem
größeren Pflaster, dass nach Gabe der Spritze aufgebracht worden war, so
dass er noch einige Zeit bei angelehnter Außentür der Zelle optisch
überwacht wurde. Zu erwähnen ist weiterhin, dass in dem vorherigen
Zimmer des Herrn X. nach Beendigung der Maßnahme neben dem durch ihn
gelösten Drücker der Toilettenspülung mehrere massive Metallschrauben
gefunden wurden, die er aus Installationen gelöst haben muss und dass er
damit über potentiell gefährliche Gegenstände verfügte. …“

Die angewendeten Zwangsmaßnahmen

unmittelbarer Zwang,
Zwangsmedikamentierung,
zwangsweise Fixierung,
Auflegen eines Kopfkissenbezuges auf das Gesicht,
Anlage von Hand- und Fußfesseln,
Unterbringung in einer besonders gesicherten Zelle (Arrest) und
Überwachung des Beschuldigten in einer B-Zelle mit Kameras

sollten zumindest in der interessierten und eingeweihten Öffentlichkeit
einen obligatorischen Aufschrei des Protests auslösen.

Mit freundlichen Grüßen

Tronje Döhmer

VITOS – Forensische Psychiatrie in der Tradition von vor 1945

Die Justiz hat sich im Bereich des § 63 StGB vom Recht befreit und verselbständigt. Ohne rechtsstaatliche Grundlagen werden in den forensischen Psychiatrien Menschen aufgrund einer möglichen oder anzunehmenden Straftat beliebig lange eingesperrt, zwangsmedikamentiert, gegängelt, beliebig diagnostiziert und an Leib und Seele zerstört.

Die Richter berufen sich auf die Gutachter, die Gutachter können und wollen nicht ausschließen, dass jemand gefährlich sein könnte und so spielt man sich den Ball beliebig lang hin und her. Manchmal über Jahrzehnte. Anlasstat – überqueren eines Zebrastreifens in tänzelten Schritten. Diagnose – paranoide Schizophrenie mit Fremd- und Eigengefährdung.

Der Forensik Patient hat keine Chance. Von der Forensik nach Guantanamo ist es nur ein kleiner Schritt“. Dies Aussage von Thomas Fischer Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof hätte doch eigentlich in den Richterzimmern der Strafvollstreckungskammern für einen Aufschrei des Entsetzens sorgen müssen. Aber nichts. Kein Dementi, kein Zuspruch – nichts. Man lässt eine derart verheerende Aussage über den Zustand der forensischen Psychiatrien, durch einen führenden Mann des Rechts, einfach ins Leere laufen.

Was an der deutschen forensischen Psychiatrie nicht stimmt ist eigentlich schnell erklärt. Die Gerichte haben es zugelassen, dass die forensischen Kliniken ihre eigenen Ärzte als Gutachter in die Gerichtsverfahren schicken können, oder engagieren nur Gutachter die rechts sichere Verurteilungen ermöglichen wodurch sich die Belegungszahlen in den letzten Jahren vervielfacht haben. Es wird kräftig abkassiert.

Klinikkonzerne wie die Vitos in Hessen fahren ein Rekordergebnis nach dem anderen ein steigen die Belegungszahlen in astronomische Höhen und das nahezu allein auf Kosten des Steuerzahler.

Der muss nämlich für die unglaublich hohen Kosten aufkommen. Der Öffentlichkeit wird die extreme Gefährlichkeit der Insassen vorgegaukelt um die horrenden Kosten zu rechtfertigen und natürlich um als Entschuldigung her halten zu können. Die Richter wollen kein Risiko eingehen oder haben die Hosen gestrichen voll und die VITOS freut sich und baut einen neuen Psychiatriebunker nach dem anderen.

Warum unternimmt niemand etwas gegen dies Menschenrechtsverletzungen? Richter, Staatsanwälte und auch Rechtsanwälte werden im allgemeinen nicht müde unser Rechtssystem als das „Beste der Welt“ zu preisen. Aber das vermeintlich beste Rechtssystem der Welt kann es sich nicht leisten Menschen für etwas ohne zeitliches Limit einzusperren, das sie vielleicht irgendwann einmal tun könnten. Und genau das tut das deutsche Rechtssystem im Bereich des Maßregelvollzuges!

Grundlage bilden psychiatrische Gutachten, die von Menschen abgefasst werden, die ganz eindeutig Profiteure dieses System sind und die in der breiten Masse nach Schema F abgefasst werden und wegen ihrer Beliebigkeit bis heute jeden Beweis für ihre Richtigkeit schuldig geblieben sind.

Als größte Scharlatan unter den psychiatrischen Gerichtsgutachtern wird wohl dereinst, wenn alle psychiatrischen Kurpfuscher entlarvt worden sind, der ehemalige Hainaer Klinikleiter Dr. Rüdiger Müller-Isberner in die Geschichte eingehen.

Bei ihm kann man nicht mehr davon reden, dass er sich geirrt, er getäuscht oder Fehler gemacht hätte. Bei ihm muss man konstatieren, dass er „falsch Zeugnis abgelegt hat wider seinen Patienten“, er sie diskriminiert, diffamiert, offenkundig über ihren Zustand gelogen, Fakten verdreht, entstellt, grundlos Zwang und Gewalt angewendet und sein Macht schamlos missbraucht hat.

Aus der Geschichte der Menschheit wissen wir, dass wenn Menschen unkontrolliert Macht ausüben können, diese Macht oft Missbraucht wird. Niemand hat Müller Isberner kontrolliert. Es existieren nicht einmal Kontrollkriterien. Obwohl die Vitos aufgrund Ihrer Geschichte im Nationalsozialismus allen Grund dazu gehabt hätte, ließ man ihm vollkommen freie Hand zum Wohle des Vitos-Konzerns und zum Leid der Patienten.

Mit kaum 30 Jahren trat er den Job des Klinikleiter der forensischen Psychiatrie in Haina an. Niemand weiß woher er kam niemand weiß so genau was er für Kenntnisse hatte sicher ist nur, dass er die Gerichte von seinen hellseherischen Fähigkeiten überzeugen konnte. Er wurde der Mann dem die Richter vertrauten! Keinem wäre aber jemals aufgefallen, dass seine Gutachten gespickt sind mit leeren Worthülsen, unzulässigen Annahmen und faschistoiden Gedanken. Man nahm wohl in der Richterschaft an, der steht voll in der Tradition der Irrenhäuser wie Haddamar, Haina, Riedstadt und der weiß schon was er tut.

Wir wissen heute, weiß er nicht! Er rät genauso wie alle anderen forensischen Gutachter. Er weiß nichts und versteckt dies in 150 Seiten Gutachten, die im Copy and Paste verfahren hergestellt werden.

Von Haina nach Guantanamo ist es nur ein kleiner Schritt. Ich glaube nicht, dass man auch nur einen Schritt tun muss um von Haina nach Guantannamo zu kommen. In Haina steht man mitten in Guantanamo. Der Unterschied ist nur, Guantanamo gibt sich nicht den Anstrich die Einrichtung eines auf rechtsstaatlichen Prinzipien aufgebauten Systems zu sein. Die VITOS in Haina schon.

Hier werden Menschen gefoltert. Hier werden Menschen gequält, Hier werden Menschen vernichtet, hier werden Menschen ausgesaugt.

Der Aufschrei müsste groß sein, wenn man Menschen zwingt aus der ungereinigten Kloschüsseln zu trinken. Der Aufschrei müsste groß sein wenn Menschen mit Tabletten umgebracht werden. Der Aufschrei müsste alle Menschen einschließlich Richtern und Polizeibeamten dazu bringen hinzusehen, sich Zugang zu verschaffen und die Zustände abzuschaffen!

Nur ein lebender Patient ist ein guter Patient

08Ohne Zwangsmedikation kommt hier keiner raus. Wenn Sie den Ärzten hier sagen sie nehmen die Medikamente nicht mehr erleben sie ganz schnell die Hölle auf Erden. Man nimmt dir alle Lockerungen alle Vergünstigungen und lässt dich die ganze Härte psychiatrischen Tuns am eigenen Leib spüren. Wer schon einmal über mehrere Tage im Bunker gesessen hat, ohne Ansprache, ohne jedwede Ablenkung und vor allem ohne genügend Wasser der dreht irgendwann durch. Um zu überleben bleibt dir nur eine Wahl, du trinkst aus der Kloschüssel. Der Entzug von den Neuroleptika bei gleichzeitiger Rationierung von Wasser führt zu einem Zustand den man nur mit dem Begriff Hölle bezeichnen kann. Nach einigen Tagen erscheint dann ein pummeliger kleiner dicker Mann an den Gittern der Zelle und fragt, ob man es sich überlegt hat und man wieder kooperationsbereit wäre. Müller Isberner hat so über 30 Jahre hinweg aus dem psychiatrischen Maßregelvollzug Hessens die Kloacke der psychiatrischen Medizin gemacht.

Die Scham und der Eckel aus einer Kloschüssel trinken zu müssen um zu überleben hat der kleine Mann aus Haina dabei natürlich genau kalkuliert. Wessen Wille einmal so weit gebrochen wurde, der wird in Zukunft keinen Ärger mehr machen und den gewünschten Ablauf hier nicht weiter stören.

Denn: Patienten entlassen oder durch Tod zu verlieren ist das schlimmste was der Vitos passieren kann. Nur ein lebender Patient kann abgerechnet werden. 650 Millionen Umsatz müssen gemacht werden, damit alle Mitarbeiter und ihre Angehörigen hier gut auf Staatskosten leben können.

Wie beim T 4 Programm der Nazis wenden die Psychiater Methoden an, die von der UN Menschenrechtskonvention als Folter bezeichnet werden. Aber wer glaubt schon einem psychisch kranken Gewohnheitsverbrecher (§ 63 Gesetz gegen gefährliche Gewohnheitsverbrecher) der im Massregelvollzug einsitzt?

Die Stigmatisierung der Insassen und der zwanghafte Glaube, dass in unserem Staats schon alles mit rechten Dingen zugeht führen dazu, dass kein Maßregelvollzugspatient jemals vor Gericht einen Erfolg gegen seine Peiniger erstreiten wird. Es sei denn, es kommt eines Tages eine Änderung in der Sichtweise und Bewertung psychiatrischen Tuns.

Irgendwann kommt vielleicht einmal ein Richter auf die Idee und geht in der Kloake auf den Grund. Für Müller Isberner würde das einen längeren Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen bedeuten. Er hat so viele Menschen auf dem Gewissen, nicht nur diejenigen, die die Forensik als Tote auf der Bahre verlassen haben, auch jene die für den Rest ihres Lebens nie mehr am „normalen“ Leben teilnehmen können und dies sind nahezu 100% aller Insassen.

Zerstört, gebrochen, misshandelt das ist schlimmer als der Tod. Gehalten wie ein Versuchstier in einem Labor.

Wir schützen Habicht, Sperber und den Feldhamster, den Wolf und vermutlich auch die sieben Geißlein per Gesetz, sogar Pflanzen wie die Schellenblume und den gelben Lein aber bei unserer eigenen Spezies sind wir nicht mehr ganz so sicher, wer noch dazugehören soll.

Tiertransporte wären in dem von der VITOS benützten Transporter mit Sicherheit verboten!